FAMARA, mit bürgerlichem Namen Thomas Nikles, wuchs als Spross einer Fabrikantenfamilie im Leimental (BL) auf. Nach der Teilnahme an einem Perkussions-Workshop 1984 begann er sich erstmals für afrikanische Rhythmen zu interessieren und kam danach nicht mehr vom Trommeln los.
Erst nach vielen Solo-Auftritten wurde er schliesslich in verschiedenen Afro- und Latin-Bands aufgenommen und avancierte während eines Gastspiels bei der Basler Rapperin Luana vom Perkussionisten zum Raggamuffin-Sänger. Die erste eigene Single "Sunshine Bubbler" stiess 1997 zwar auf Resonanz; als FAMARA aber Anfang 1998 nach Gambia reiste, fand er in Musiker- und Medien-Kreisen viel unerwartete Anerkennung. So titelte z.B. der "Gambia Weekend Observer" in der Ausgabe vom 6. Februar 1998 nach einem Auftritt am Festival zur Unabhängigkeit Gambias vor einem 15´000 Leute-Publikum; "Swiss reggae star in town".
Bei seinem zweiten Besuch Ende des gleichen Jahres ging er auf Gambia-Tournee und spielte auch gleich das Album "Natural Fact" ein, dass 1999 erschien. Danach folgten im Jahr 2000 eine Afrika-Tournee die ihn durch Gambia, Mali und Senegal führte.
Nach nun unzähligen Konzerten und diversen TV-Auftritten im In- und Ausland, u.a. mit "Youssou N'Dour" und "Tiken Jah Fakoly", dem erscheinen der CD-Alben "SUNLIFE" 2001, "Toubab Man" 2003, «Famasound» 2004, "Double Culture" (2006) und "Oreba" (2008) ist Famara jetzt mit seinem neuen Album "THE SOUND OF FAMARA" (28.5.2010) am Start. Erneut macht er klar wo seine Wurzeln liegen. Die CD beinhaltet neue, alte und live Songs und ist ein grossartiger Querschnitt seines Schaffens! Kunterbunt, kosmopolitisch und ungefiltert pur kommt sein in Afrika verwurzelter World-Beat-Reggae daher.